Der Start in die Rennsaison verlief für mich eher durchwachsen. Bei meinen ersten FIS-Riesenslaloms konnte ich jeweils einen Lauf sehr gut meistern, während der andere nicht ganz so rund lief – manchmal war der erste Lauf schnell, der zweite langsamer, manchmal umgekehrt.
Im Riesenslalom braucht es jedoch zwei schnelle Läufe, um ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen. Rückblickend merke ich, dass ich zu verkrampft und zu kontrolliert an die Rennen herangegangen bin. Kontrolle ist wichtig – aber vor allem im Training. Im Rennen muss ich den vollen Angriff fahren und auf die Automatisierung vertrauen, die ich so oft geübt habe.
Jetzt heisst es: Erfahrungen sammeln, daraus lernen und fokussiert weitermachen. Nächster Halt: St. Moritz, zum Auftakt der Europacup-Saison. Ich freue mich riesig auf die Rennen und die neuen Herausforderungen!